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Aktuelle News

Nordrhein-Westfalen bezuschusst Trichinenschau bei Frischlingen

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium übernimmt ab sofort einen Teil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen. Die bei den Kommunen anfallenden Gebühren für diese Untersuchung würden mit maximal 10 Euro gestützt, teilte das Ministerium heute in Düsseldorf mit. Dadurch solle in der Jägerschaft der Anreiz erhöht werden, den Bestand an Schwarzwild in Nordrhein-Westfalen zu verringern. Es solle geprüft werden, inwieweit durch eine Gebührenreduzierung eine intensivere Bejagung von Frischlingen erreicht werde. Ein entsprechender Erlass sei bereits gestern an die zuständigen Behörden versandt worden.

Laut dem Düsseldorfer Agrarressort ist die Verringerung des Schwarzwildbestandes im Land eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP), die auch über die Wildschweinpopulation eingeschleppt und verbreitet werden kann. Zuletzt seien im Osten Tschechiens mehr als 80 Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen bestätigt und um das dortige Ausbruchsgebiet Elektrozäune installiert worden.

Das Ministerium betonte, dass Ausbrüche der ASP in der heimischen Wildschweinepopulation verheerende wirtschaftliche Konsequenzen für die hiesigen Schweinehalter hätten. Außerdem stellten infizierte Wildschweine eine ständige Infektionsgefahr für Hausschweine dar. Im Gegensatz zur Klassischen Schweinepest steht bei der afrikanischen Variante kein Impfstoff zur Verfügung, mit dem die Ausbreitung bei Wildschweinen gehemmt werden könnte. AgE

Jüngere Menschen werfen mehr Lebensmittel weg

Jüngere Jahrgänge entsorgen im Vergleich zu älteren Generationen deutlich mehr Lebensmittel in den Müll. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, in dem die Wissenschaftler Daten einer Studie zum Umweltbewusstsein ausgewertet haben. Demnach werfen sowohl die „Generation X“ - also die Jahrgänge von 1965 bis 1979 - als auch die folgende „Generation Y“ - geboren zwischen 1980 und 1995 - deutlich mehr Essen weg als die vorhergehenden Altersgruppen. So gaben 39 % der Befragten aus der Generation X an, mindestens einmal wöchentlich Nahrung wegzuwerfen; bei der nachfolgenden Generation waren es immerhin noch 36 %. Zudem fand sich in beiden Altersgruppen lediglich ein Anteil von 8 %, der nach eigenem Bekunden im vergangenen Monat kein Essen entsorgt hatte.

In starkem Kontrast dazu steht die Generation der vor 1945 geborenen, von denen ein Drittel im selben Zeitraum nichts Essbares entsorgt hatte, und nur jeder zehnte mindestens einmal pro Woche. Aus der Nachkriegsgeneration - geboren zwischen 1945 und 1954 - hatten noch 26,8 % im zurückliegenden Monat keine Nahrungsmittel weggeschmissen; bei den „Babyboomern“, also den zwischen 1955 und 1964 geborenen, war es mit gut 10 Prozentpunkten weniger nur noch ein Sechstel. Jeder vierte Babyboomer gab zudem an, mindestens einmal pro Woche Essen in den Müll zu befördern.

Der Studie zufolge warfen die Bundesbürger im Mittel 82 kg Lebensmittel pro Jahr weg; damit seien die Privathaushalte für drei Fünftel des deutschen Lebensmittelmülls von jährlich rund 11 Mio t verantwortlich. Dabei sei die Hälfte der weggeworfenen Nahrung noch uneingeschränkt für den Verzehr geeignet, so die Wissenschaftler. Ein weiteres Fünftel wäre teilweise vermeidbar, da es lediglich aufgrund von unterschiedlichen Konsumgewohnheiten im Müll lande, wie beispielsweise Brotrinden, Apfelschalen oder Speisereste. Letztlich sei nur ein Drittel des Lebensmittelmülls - wie Bananenschalen oder Knochen - nicht zu vermeiden. AgE

Niederländer verteidigen ihr Vorgehen in der Fipronilkrise

Die niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) hatte bereits im November 2016 einen anonymen Hinweis über den möglicherweise illegalen Einsatz von Bioziden mit Fipronil bei der Stallreinigung zur Bekämpfung der Roten Vogelmilbe erhalten. Das haben die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers und der für Landwirtschaft im Haager Wirtschaftsministerium verantwortliche Staatssekretär Martijn van Dam gestern in einem Brief an die Zweite Kammer des niederländischen Parlaments klargemacht. Damit reagierten sie auf den Vorwurf des belgischen Landwirtschaftsministers Denis Ducarme, die niederländischen Behörden hätten bereits im Spätherbst 2016 Kenntnis vom Einsatz Fipronil-haltiger Mittel in Geflügelställen gewusst und keine Gegenmaßnahmen ergriffen.

Laut Schippers und van Dam sei damals allerdings entschieden worden, dass sich aus dem Hinweis keine akute Gefahr für die Volksgesundheit ableiten lasse. Dabei seien die Einschätzungen fachkompetenter Institutionen berücksichtigt worden, wie die des Büros für Risikobewertung und Forschungsplanung (BuRO), des Instituts für Gesundheit und Umwelt (RIVM sowie der Kommission für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden (CtgB). Als Argument für die Entscheidung wird auch angeführt, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Fipronil als für Menschen nur mäßig giftigen Stoff einstuften. Außerdem habe es keine Hinweise gegeben, dass Fipronil in die Lebensmittelkette oder gar in Eier gelangt sei. Auch über den Umfang des widerrechtlichen Einsatzes von Fipronil hätten keine Informationen vorgelegen.

Angesichts der großen Anzahl an Meldungen, die bei der NVWA jährlich eingingen, müsse aus Kosten- und Kapazitätsgründen über mögliche Folgeuntersuchungen risikobasiert entschieden werden, betonten Schippers und van Dam. Aus diesen Gründen habe die NVWA damals keinen Anlass gesehen, die zuständigen Politiker zu informieren. Allerdings sei in der ersten Hälfte dieses Jahres genügend Material gesammelt worden, um eine strafrechtliche Untersuchung vorzubereiten. Diese sei nach der betreffenden Anfrage der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) bei der NVWA vom 19. Juni in Gang gesetzt worden. AgE

Bundesregierung gegen Zusammenführung der Gemeinschaftsaufgaben

Die Bundesregierung hat Forderungen nach einer Zusammenlegung der beiden Gemeinschaftsaufgaben „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) eine Absage erteilt. „Die beiden Gemeinschaftsaufgaben verfolgen unterschiedliche Ziele“, heißt es in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Regierungsbilanz der ländlichen Entwicklungspolitik. Für eine Zusammenführung hatte sich zu Jahresbeginn Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ausgesprochen.

Die GRW verfüge über einen Förderungs- und Koordinierungsrahmen, mit dem sich der Bund zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur an der Mitfinanzierung von gewerblichen Investitionen sowie von wirtschaftsnahen Infrastrukturmaßnahmen beteilige, erläutert die Regierung. Die GAK hingegen sei das wichtigste nationale Förderinstrument für eine wettbewerbsfähige Land- und Forstwirtschaft, für den Küstenschutz und für langfristig leistungsfähige ländliche Räume.

Laut Bundesregierung kommt die GRW ausschließlich in einer nach bestimmten sozioökonomischen Kriterien wie Einkommen und Arbeitslosigkeit festgelegten Gebietskulisse zur Anwendung. Diese Fördergebietskulisse umfasst derzeit alle ostdeutschen Länder sowie strukturschwache Gebiete der westdeutschen Länder.

Die GAK-Förderung sei demgegenüber an keine Gebietskulisse geknüpft, wenngleich es bei den Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur ländlicher Gebiete eine räumliche Beschränkung auf die von den Ländern definierten Gebiete zur Umsetzung der europäischen Agrarpolitik für die Entwicklung des ländlichen Raums gebe.

Mit ihren unterschiedlichen inhaltlichen Zielsetzungen und räumlichen Schwerpunkten stellten die ländlichen Entwicklungsmaßnahmen der beiden Gemeinschaftsaufgaben eine wichtige Ergänzung zueinander dar, betont die Regierung. Die bisherige intensive Abstimmung der Fördermaßnahmen der beiden Gemeinschaftsaufgaben habe sich bewährt und sollte fortgeführt werden. AgE

Fördergeschäft der Rentenbank zieht wieder an

Das florierende Windkraftgeschäft und eine wachsende Umsatzstabilität der Agrarbetriebe in Deutschland haben das Fördergeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank angekurbelt. Wie das Finanzinstitut heute mitteilte, wuchs das Neugeschäft mit Programmkrediten im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % auf 3,622 Mrd Euro. Dabei konnte in der Fördersparte der „Erneuerbaren Energien“ laut der Förderbank eine Verdopplung der Kreditzusagen auf 1,481 Mrd Euro erreicht werden.

„Die Windenergie auf dem Land boomt“, betonte der Vorstandssprecher der Rentenbank, Dr. Horst Reinhardt. Innerhalb der Landwirtschaft sei der Bedarf an Liquiditätsdarlehen unterdessen „stark zurückgegangen“, während die Investitionen wieder leicht angezogen hätten. In der betreffenden Fördersparte erhöhte sich laut Halbjahresbericht das Finanzierungsvolumen für Gebäude, Maschinen und Grunderwerb im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016. Dennoch ging das Neugeschäft in der Sparte um 2,7 % auf 1,098 Mrd Euro zurück, bedingt durch die rückläufigen Darlehen zur Liquiditätssicherung. Zu diesem Zweck hatten die Betriebe statt 89 Mio Euro nur noch 6 Mio Euro nachgefragt.

Die Neuabschlüsse in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ summierten sich den Angaben zufolge noch auf 443 Mio Euro, nach 508 Mio Euro im Vorjahr. In der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ schrumpfte das Neugeschäft um 41,2 % auf 533 Mio Euro.

Von den Programmkrediten bei den erneuerbaren Energien entfielen laut Rentenbank 1,2 Mrd Euro auf Windkraftanlagen und davon wiederum 425 Mio Euro auf „Bürger- und Bauernwindparks“ mit Beteiligung der Bevölkerung vor Ort. Auch die Finanzierungen für Photovoltaik- und Biogasanlagen übertrafen den Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank nach eigenen Angaben zwischen Januar und Juni dieses Jahres insgesamt 7,2 Mrd Euro an mittel- und langfristigen Kapitalmarktmitteln auf; das waren 2,7 % weniger als im Vorjahr. Damit wurden aber bereits rund zwei Drittel des geplanten Emissionsvolumens erreicht. AgE

Häuser auf dem Land wesentlicher günstiger als in Städten

Immobilien sind auf dem Land deutlich günstiger zu haben als in der Stadt. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Regierungsbilanz der ländlichen Entwicklungspolitik hervorgeht, sind gebrauchte Eigenheime in ländlichen Gebieten zum Teil weniger als halb so teuer wie in Städten.

Laut Bundesregierung lagen die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnhäuser 2014 in städtischen Gebieten bei rund 380 000 Euro. Demgegenüber wurden in eher ländlichen Kreisen im Schnitt rund 200 000 Euro erzielt. In den sehr ländlichen Kreisen erfolgten die Immobilienverkäufe für durchschnittlich rund 150 000 Euro.

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise in Deutschland flächendeckend angezogen. Auch auf dem Land kam es zu Preissteigerungen, wenngleich von einem wesentlich geringerem Niveau aus. Zwischen 2009 und 2014 lagen die jährlichen Steigerungsraten in den städtischen Räumen mit 6,7 % über denen der ländlichen Regionen mit rund 5 %.

Ländliche Räume mit sinkenden Kaufpreisen und hohen Leerstandsquoten sind nach Regierungsangaben vor allem in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen zu finden. Dazu zählen die Landkreise Elbe-Elster, Kyffhäuserkreis, Altenburger Land, Uckermark, Stendal, Greiz oder Osterode am Harz. Die Ursachen sind zumeist die demografische Entwicklung und Wanderungsverluste, die sich in Wohnungsleerständen und erschwerten Immobilienkäufen niederschlagen. AgE

Gesundheitsversorgung auf dem Land schlechter als in der Stadt

Ländliche Räume hinken hinsichtlich der Gesundheitsversorgung nach wie vor deutlich hinter städtischen Gebieten her. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Regierungsbilanz der ländlichen Entwicklungspolitik hervor.

Danach nimmt die mittlere Entfernung zum nächsten Hausarzt mit dem Grad der Ländlichkeit spürbar zu. Während beispielsweise die Bewohner in nicht-ländlichen Gebieten im Schnitt weniger als 1 km zum Hausarzt zurücklegen müssen, sind es in sehr ländlichen Regionen rund 3 km. Die größten Distanzen müssen in Ostdeutschland überwunden werden. In Brandenburg beträgt die Entfernung zum nächsten Arzt auf dem flachen Land durchschnittlich mehr als 5,2 km, in Mecklenburg-Vorpommern rund 4,7 km und in Sachsen-Anhalt knapp 4,3 km. Deutlich näher haben es die Bewohner in den sehr ländlichen Gebieten Thüringens und Baden-Württembergs mit jeweils rund 2,3 km. Im Saarland liegt dieser Wert unter 1,9 km.

Noch krasser fallen die Unterschiede in der fachärztlichen Versorgung aus. Einer mittleren Entfernung zum nächsten Facharzt von knapp 3 km in nicht ländlichen Gebieten steht ein Wert von durchschnittlich mehr als 10 km in sehr ländlichen Regionen des Bundesgebiets gegenüber. „An der Spitze“ rangieren wiederum Brandenburg mit knapp 16,4 km und Mecklenburg-Vorpommern mit annähernd 14 km. Aber auch in den sehr ländlichen Gebieten von Sachsen-Anhalt, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz muss man zum Teil deutlich mehr als 10 km bis zum nächsten Facharzt hinter sich bringen. AgE

Niedersächsische Milchbetriebe bleiben tief im Minus

Zum Abschluss des Wirtschaftsjahres 2016/17 hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für die Milchviehbetriebe zwischen Weser und Ems ein ernüchterndes Fazit gezogen. Die Kammer kommt zu dem Schluss, dass die Einnahmen trotz steigender Milchpreise noch nicht ausreichen, um die Bauernfamilien existenziell über Wasser zu halten. Mit Blick auf das prognostizierte Unternehmensergebnis in Höhe von durchschnittlich 58 000 Euro je Betrieb stellte Kammerpräsident Gerhard Schwetje fest, dass sich davon „die Lebenshaltungskosten von zwei Familien, die in aller Regel einen solchen Betrieb bewirtschaften“, nicht decken ließen.

Für die Phase niedrigster Milchpreise im Juni 2016 bezifferte Schwetje das Defizit für einen Betrieb mit 130 Kühen auf 10 700 Euro pro Monat. Anschaulich schilderte der Kammerpräsident, dass dies etwa so sei, als ob der Milchbauer morgens in den Stall gehe und er 360 Euro „Eintritt“ bezahle, um dort den ganzen Tag hart zu arbeiten. Der Leiter des Unternehmensbereichs Markt der Kammer, Dr. Albert Hortmann-Scholten, bestätigte die Trendwende am Milchmarkt; diese kommt seiner Ansicht nach allerdings für viele Milchbauern zu spät.

Außerdem erhielten die Erzeuger nicht einmal mehr die Hälfte des Einkaufspreises an der Ladentheke, gab Hortmann-Scholten zu bedenken. Den verbleibenden 9 800 niedersächsischen Milchviehbetrieben riet er dazu, sich schon jetzt auf die nächste Krise vorzubereiten. Dazu gehöre auch die Optimierung der Produktion im Sinne eines „Wachsen ohne größer zu werden“. Auf vielen Höfen bestehe durchaus noch Potential, um die Kosten zu senken.

Einige der Familien müssten aufgrund ihrer schlechten Einkommenssituation mittlerweile Wohngeld oder Hartz IV in Anspruch nehmen, obgleich sie alles andere als arbeitslos seien, erklärte die sozioökonomische Beraterin der Kammer, Anne Dirksen. Die finanziellen Probleme seien jedoch nicht die einzigen Nöte der Bauern; diese zeigten als Auswirkungen weiterreichende Folgen der Überarbeitung bis hin zum Burn-Out. Auch depressive Erkrankungen nähmen unter den Landwirten zu, die auch durch die fehlende gesellschaftliche Wertschätzung bedingt seien. AgE

Schmidt drängt im Fipronil-Skandal auf schnelle Aufklärung

Mit Blick auf die schleppende Informationsweitergabe im Fipronil-Skandal drängt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auch über Ländergrenzen hinweg auf eine schnellere Datenweitergabe. Im Anschluss an die gestrige Telefonkonferenz mit seinem belgischen Amtskollegen Denis Ducarme, dem niederländischen Amtskollegen Martijn van Dam sowie mit EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis forderte Schmidt heute, die Weiterleitung von Informationen müsse auf europäischer Ebene schneller und besser werden. Er erwarte lückenlose Aufklärung und unverzügliche Informationsweitergabe.

Laut Schmidt haben ihm seine beiden Amtskollegen volle Transparenz und schnelle Informationen zugesichert. Zudem habe man sich darauf verständigt, dass deutsche Verbindungsbeamte in die Behörden der Niederlande und Belgien entsandt würden, um den Informationsfluss zu gewährleisten. Schmidt wies ferner darauf hin, dass Bund und Länder auf seine Initiative hin ein Programm zur intensiven Überwachung von Lebensmitteln mit hohem Eianteil vereinbart hätten.

Die Ursache der Fipronil-Belastung ist nach Einschätzung des Ministers „offensichtlich kriminelle Energie“. Er begrüßte daher, dass die Staatsanwaltschaften in den Niederlanden, in Belgien und in Deutschland Ermittlungen aufgenommen hätten. Die Umstände, die zur Verunreinigung geführt hätten, müssten lückenlos aufgeklärt werden. Auch müssten die Verursacher mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden.

„Wir müssen lückenlos aufklären, wenn belastete Eier in Lebensmitteln verarbeitet worden sind“, hob der CSU-Politiker hervor. Auch wenn die gefundenen Werte sehr gering seien, habe Fipronil nichts in Lebensmitteln zu suchen. Die Verbraucher müssen sich auf die Sicherheit von Lebensmitteln verlassen können. AgE

Wölfe in Deutschland keine eigenständige Population

Die in Deutschland vorkommenden Wölfe stellen keine eigenständige Population dar, sondern gehören - wie alle ihre Artgenossen in Mitteleuropa - zu einem großen Populationskontinuum, das sich über ganz Eurasien erstreckt. Das hat Prof. Hans-Dieter Pfannenstiel von der Universität Berlin heute in Münster erläutert, wo er eine Stellungnahme zum Umgang mit dem Wolf in der Kulturlandschaft Deutschland vorstellte. Das Gutachten war vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe (VJE) in Auftrag gegeben worden.

Pfannenstiel wies darauf hin, dass die im Rahmen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) geforderte Individuenzahl für einen günstigen Erhaltungszustand der Population im Falle des Wolfes in Mitteleuropa längst erreicht oder überschritten sei. Deshalb bestehe kein populationsbiologischer Grund, den Wolf nicht in Anhang V der FFH-Richtlinie zu überführen und so „eine vernünftige Bejagung“ zu ermöglichen. Bereits heute werde der Wolf in vielen Teilen Europas planmäßig bejagt.

Die bestehenden Pläne zum Management des Wolfes stoßen bei dem Zoologen auf wenig Gegenliebe. Es handelt sich dabei seiner Ansicht nach lediglich um Maßnahmen zur Beobachtung der Vorkommensentwicklung und zur Regulierung der Entschädigungen für die Landwirte. Der in den Plänen oftmals verwendete Begriff „Problemwolf“ sei zudem widersinnig, so Pfannenstiel. Aus biologischer Sicht gebe es keine Problemwölfe. Ein Wolf, der gelernt habe, wiederholt Weidetiere zu reißen, verhalte sich „völlig normal“.

WLV-Präsident Johannes Röring beklagte, dass sich in den gesellschaftlichen Debatten über die Wiederansiedlung Fakten sehr stark mit Emotionen vermischten. Das erschwere einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema. Der Präsident des VJE, Clemens Frhr. von Oer, hob hervor, das das vorgelegte Gutachten eine längst fällige Debatte über ein echtes Wolfsmanagement anstoßen solle. Angesichts der rasanten Vermehrung und Ausbreitung des Wolfes sei es erforderlich, dass die Politik alsbald erkläre, wie es weitergehe. Bisherige Pläne zum Wolfsmanagement enthielten jedenfalls keine Modelle oder Vorschläge zur Bestandsregulierung. AgE
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